Passivhaus Jaunerstraße

Leistungen:
- Projektentwicklung
- Projektvorbereitung
- Projektsteuerung
- Projektleitung
- Entwurfsplanung
- Einreichplanung
- Bauphysik
- Förderungseinreichung Passivhaus
- Ausschreibung
- Ausführungsplanung
- Kostenplanung-/kontrolle
- Terminplanung/-kontrolle
- örtliche Bauaufsicht

Das neu errichtete Einfamilienhaus auf der Liegenschaft Jaunerstraße 13 wurde als Passivhausausgebildet konzipiert. Daher war es erforderlich, dem Gebäude eine möglichst kompakte Form zu geben. Dies bedeutet, dass sowohl bei Festlegung von Gebäudeform und Grundriss als auch bei der Fassadengestaltung die zur Sonne gerichtete Südseite möglichst offen (großflächige Fenster) und die sonnenabgewandte Nordseite möglichst geschlossen sein soll (wenig Fensterfläche). Ebenfalls an der Südfassade wurde eine Holzterrasse aus KLH-Platten errichtet, die sowohl Schattenspender für die Terrasse im Erdgeschoß ist als auch zum Entspannen und gemütlichen Sitzen im Sommer von den Schlafräumen im Obergeschoß aus genutzt werden kann. Als Dachkonstruktion kam ein Flachdach zur Ausführung. Die Fassade ist horizontal gegliedert. Das Erdgeschoss weist eine herkömmliche Putzfassade auf, während im Obergeschoss eine Vorhangfassade aus großflächigen Platten ausgeführt wurde. Sämtliche Räume sind mit einer mechanischen Lüftungsanlage mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die erforderliche Frischluftzufuhr wird von der Lüftungsanlage über einen Erdwärmetauscher in das Gebäude eingeblasen. Um den ökologischen Gedanken dieses Hauses weiterzuführen, wurden alle tragenden Bauteile aus KLH-Massivbauplatten errichtet. Dies ermöglicht es, trotz der Zellulosedämmung von 26cm Stärke die Konstruktionsstärke schlank zu halten. Dadurch war es auch nur mehr nötig den Restbedarf der Wärmebereitstellung mittels Wärmepumpe abzudecken.