Hatten Sie schon einmal Probleme mit Schimmel – im Haus oder in Ihrer Wohnung? Dann wissen Sie: Manchmal sieht man ihn, manchmal riecht man ihn nur. Und manchmal sind die feuchten Stellen weder mit der Nase wahrnehmbar, noch mit bloßem Auge erkennbar. Um Schimmel effektiv bekämpfen und entfernen zu können, muss man die Ursache oft erst mit professioneller Messtechnik aufspüren. Wir von ATM analysieren Ihr Bauwerk und Ihr Raumklima – mit Feuchtemessungen, Thermographieaufnahmen und Datenloggern. So kommen wir nicht nur dem Schimmel auf die Spur, sondern auch seinen Ursachen.

Schimmelbefall – das weit verbreitete Problem

In Deutschland stehen laut Fraunhofer-Institut für Bauphysik rund zehn Prozent der Bauschadensfälle mit Schimmel in Zusammenhang. In Österreich ist das nicht anders. Schimmel beschädigt aber im schlimmsten Fall nicht nur die Bausubstanz und führt zu hohen Sanierungskosten, Schimmel und seine Abfallprodukte können auch Allergien und chronische Krankheiten auslösen. Hausbesitzer, Wohnungseigentümer und Mieter sind also gut beraten der Ursache von Schimmelbefall nachzugehen.

Schimmel an der Wand, im Schlafzimmer, im Bad?

Gerade jetzt in Corona-Zeiten, wenn dank Home-Office und Home-Schooling die ganze Familie zu Hause ist, kommt dem Raumklima ein noch höherer Stellenwert zu. Vor allem im Winter ist die Gefahr besonders hoch, dass sich Schimmel in den Wohnräumen entwickelt: Draußen kalt, drinnen kuschelig warm, da bleiben die Fenster lieber geschlossen. Die Folge: Die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt an und es kann sich Kondensfeuchtigkeit bilden. Wo es zu feucht ist, fühlt sich auch der Schimmel wohl: Ein bisschen organisches Material wie Staub oder Putz dazu und die Schimmelsporen sprießen. 40 % aller Schimmelschäden treten im Schlafzimmer auf, besonders anfällig für Feuchtigkeit ist natürlich auch das Bad.

Schimmel: Ursachen finden, Schadensbeseitigung erleichtern

Schimmel kann sich überall dort bilden, wo über längere Zeit zu viel Feuchtigkeit entsteht und nicht abgeführt wird. Feuchteschäden treten nicht nur in Altbauten auf, sondern betreffen auch neu gebaute Häuser. Bevor man sie beseitigt, muss man den Ursachen auf den Grund gehen. Feuchtemessungen, Thermographieaufnahmen und Datenlogger helfen dabei: Sie zeichnen wichtige bauphysikalische Parameter auf, liefern die Grundlage für eine fundierte Schadensanalyse und ermöglichen eine effektive Schadensbeseitigung.

Die häufigsten Ursachen für Schimmelpilzbefall:

  • Wasserschäden
  • Bauliche Mängel wie Kältebrücken oder undichte Fenster und Türen
  • Zu hohe Luftfeuchtigkeit ohne ausreichende Entlüftung
  • Baurestfeuchte
  • Fehlerhafte oder nicht vorhandene Abdichtungen
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Lüften und Heizen zur Schimmelprävention

Um Schimmelbildung zu vermeiden, muss regelmäßig gelüftet und angemessen geheizt werden –zwischen Mietern und Vermietern ein ewiger Quell von Beschuldigungen und Streitigkeiten, denn hier trifft Sorgfaltspflicht auf unklare Handlungsempfehlungen. Rechtzeitige Beratung sowie Raumklima-Messungen und Gegenmaßnahmen lassen es gar nicht erst so weit kommen.

Optimale Luftfeuchtigkeit gegen Schimmel

Die optimale Raumfeuchte lässt sich leider nicht erfühlen. Und Unbehagen stellt sich meist erst dann ein, wenn das Raumklima konstant schlecht ist. Setzen Sie daher auf Hilfsmittel, um das Raumklima professionell und genau zu analysieren und lassen Sie sich von Professionisten dabei unterstützen.

Die optimale Luftfeuchte liegt bei einer Raumtemperatur von 21-23 Grad Celsius und ausreichend gedämmten Außenbauteilen bei ca. 40-50 % relativer Luftfeuchte. Je höher der Feuchtigkeitsgehalt der Luft, desto eher bildet sich in der Heizperiode Kondensat an kälteren Bauteilen und verbessert die Bedingungen für Schimmelsporen.

Nur eine niedrige Luftfeuchtigkeit beugt in einem mängelfreien Gebäude Schimmel vor. Aber: Eine Luftfeuchte unter 30 % ist zwar ein idealer Schutzschild gegen Schimmelbildung, zu trockene Luft tut jedoch unserer Gesundheit (und unseren Holzböden bzw. Möbeln) auch nicht gut. Man muss also Raum für Raum Kompromisse finden: Gut, dass es in den meisten Haushalten ausreicht, das Zuviel an Feuchtigkeit regelmäßig abzulüften.

Datenlogger: Der Schimmelgefahr auf der Spur

Der Schimmelgefahr professionell begegnen können Sie, wenn Sie – zusätzlich zum Charakter Ihres Gebäudes – Ihre Raumklimadaten kennen. Mit Datenloggern, die die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit messen, lassen sich darüber hinaus die Ursachen für Schimmel und Feuchtigkeitsschäden in Wohnungen und Häusern herausfinden und objektiv beurteilen.

Die Datenlogger zeichnen über einen längeren Zeitraum Temperatur und Feuchtigkeit auf und versehen die Daten mit einem Zeitstempel. Mit einer speziellen Software können wir die Daten dann computerunterstützt auswerten und beurteilen, ob das Raumklima Einfluss auf einen bestehenden Schimmelschaden hat – oder sich zu einer Schimmelgefahr entwickeln könnte. Die erhobenen Daten geben Auskunft, ob bauphysikalische Mängel oder nicht ausreichende Lüft- oder Heizgewohnheiten vorliegen. Die Raumklimamessung in Verbindung mit Feuchtemessungen und einer Untersuchung der betroffenen Bauteile eignet sich daher besonders gut herauszufinden, ob der Schimmelbefall durch bauseitige Mängel oder durch den Nutzer verursacht wurde.

Feuchtigkeit mit der Wärmebildkamera erkennen

Wo bei einem Gebäude durch Undichtigkeiten kalte Luft eindringt ist, kann Kondensfeuchtigkeit entstehen, die sich in Dämmstoffen, Mauern, Böden oder Decken niederschlägt – der ideale Nährboden für Schimmel. Was für das menschliche Auge unsichtbar bleibt, kann die Wärmebildkamera erkennen. Sie macht nicht nur Energieverluste sichtbar, sondern hilft manchmal auch, Feuchtigkeit zu orten bzw. eingedrungenes Wasser oder Rohrbrüche zu lokalisieren. Mithilfe der Infrarottechnik lassen sich zusätzlich die Bereiche bestimmen, wo sich eventuell Schimmelbefall entwickeln kann.

Mit unserer Thermographiekamera können wir genau arbeiten und die Aufnahmen professionell auswerten. So lassen sich Schwachstellen erkennen, bevor schwerwiegende Bauschäden auftreten.

Der Wärmebildkamera entgeht nichts

Baufeuchtemessung: Restfeuchte oder Wasserschaden?

Fehlerhafte Abdichtungen, eindringendes Wasser usw. können Gründe für Baufeuchte sein. Je nachdem, wo das Wasser in das Bauwerk eindringt bzw. wo es austritt, kann es sich unterschiedlich ausbreiten. Erkennt man das zu spät, kann man auch nicht rechtzeitig reagieren – große Schäden können die Folge sein. Wir suchen nicht nur die Quelle des Feuchteschadens, sondern messen auch die Baufeuchte – für einen Erstbefund müssen wir dazu nicht in die Bausubstanz eingreifen. Sobald es darum geht, einzelne Teilwerte exakt zu bestimmen, also wie es um den Feuchtigkeitsgehalt, die hygroskopische Ausgleichsfeuchte, den Durchfeuchtungsgrad usw. steht, entnehmen und analysieren wir in Zusammenarbeit mit professionellen Partnerunternehmen auch einzelne Bauteile.

Unsere Empfehlung

Lassen Sie jeden Verdachtsmoment auf Schimmelbefall von Professionisten prüfen und rasch eine Schadensanalyse vornehmen. Durch das Zusammenspiel von Technik und Know-how können wir sehr präzise handeln und kostenoptimale Lösungsvorschläge für Sie ausarbeiten. Wir beraten und unterstützen Sie gerne!

Wir helfen Ihnen bei der Ursachenfindung